Wie man mit einem Mord davonkommt

Gerade jetzt, wenn wir alle sehr viel Zeit zu Hause verbringen, schauen wohl viele von uns vermehrt Serien auf Netflix und Co. Daher habe ich zuletzt eine Krimi-Serie,  „How to Get Away with Murder“, neu für mich entdeckt. Diese Serie hat mich über die Weihnachtsferien gefesselt und mitgerissen, so sehr, dass ich sie im Folgenden gerne näher vorstellen möchte.

Die Hauptperson stellt die Anwältin und Professorin Annalise Keating dar, die an einer Universität in Philadelphia in ihrem Kurs ,,How to Get Away with Murder“ ihren jungen Studenten und Studentinnen die Grundlagen des Strafgesetzes näherbringt. Aus diesem Kurs werden die fünf Besten, nämlich Wes, Laurel, Connor, Michaela und Asher,ausgewählt, die zusammen mit Keatings Assistenten, Bonnie und Frank, Mrs. Keating bei der Verteidigung ihrer Klienten helfen. In jeder Folge beschäftigt sich das Team mit einem neuen Fall und versucht einen Freispruch für Keatings Mandanten zu erzielen. Dies scheint für den Zuschauer in den meisten Fällen unmöglich zu sein, weil die Beweise oftmals gegen den Angeklagten sprechen. Allerdings finden Annalise Keating und ihr Team fast immer einen Weg oder decken kriminelle Machenschaften auf, die im Zusammenhang mit einem Fall stehen, wobei ihr Vorgehen nicht immer ganz legal ist. Doch so schaffen sie es unter anderem, das Schicksal eines zum Tode verurteilten Mannes, der bereits 21 Jahre unschuldig in Haft gesessen hat, oder das einer Frau, die zusammen mit ihrem Mann zwei junge Frauen in ihrem Keller festhält, zu beeinflussen. Keating muss sich als afroamerikanische Frau bei ihrer Arbeit auch zahlreichen Vorurteilen entgegenstellen und setzt sich oftmals vor Gericht auch für Minderheiten ein.

Allerdings wird das Team selbst in einen Mord verwickelt und die privaten Probleme der Anwältin spitzen sich zu, sodass die sonst so toughe und unnahbare Annalise Keating droht, unter all den Druck zusammenzubrechen.

Insgesamt gibt es sechs Staffeln der Serie, wovon fünf bereits auf Netflix verfügbar sind, wobei die letzte spätestens im nächsten Jahr folgen müsste.

Meiner Meinung nach spielt Viola Davis die Rolle der  Rechtsanwältin Annalise Keating sehr eindrucksvoll und überzeugend, weshalb sie verdient für diese Rolle einen Emmy bekommen hat. Die Serie lebt sowohl von dem skrupellosen Handeln der Anwältin als auch von ihrem unermüdlichen Einsatz für ihre Klienten, sodass ich als Zuschauerin zunächst hin und hergerissen war, ob ich nun Abneigung oder Sympathie für sie empfinden soll. Doch genau diese Zerrissenheit trägt dazu bei, dass man bei den spannenden Fällen der Kanzlei von Keating mitdenkt und verzweifelt versucht, einen Weg zu finden, um für den betreffenden Mandanten einen Freispruch erzielen zu können. Man wird also sozusagen zum sechsten Studenten, der zum Team von Annalise Keating gehört.

Gerade das macht diese Serie so spannend und sehenswert. „How to Get Away with Murder“ hat ein sehr großes Suchtpotenzial, sodass ich gar nicht mehr aufhören konnte, mir neue Folgen der Serie anzuschauen. Ich kann diese Serie jedem empfehlen, der sich für Krimiserien voller Nervenkitzel und Drama interessiert oder der einfach eine Serie sucht, bei der man mitdenken muss. Dieser Serientipp ist also perfekt, wenn es draußen mal wieder in Strömen regnet oder man am Wochenende vom stressigen Schulalltag abschalten möchte.

Die Serie „How to get away wit murder“ findest du auf NETFLIX.

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