Die Gleichung deines Lebens?

FILM-EMPFEHLUNG

Auch in diesem Jahr möchte der Kaktus euch wieder einen Film vorstellen. Die Kaktus-Filmredaktion hat sich für das Familiendrama „begabt – Die Gleichung eines Lebens“ entschieden.

In dem Film „begabt – Die Gleichung deines Lebens“, welcher am 13. Juli 2017 in Deutschland veröffentlicht, unter der Regie von Marc Webb gedreht wurde und dessen Drehbuch von Tom Flynn stammt, geht es um ein junges Mädchen, welches besonders intelligent ist und daher schulisch speziell gefördert werden soll.

Mary, ein junges Mädchen, wächst bei ihrem Onkel Frank Adler in einem Vorort von Tampa auf. Gemeinsam mit Frank ihrem einäugigen Kater Fred und ihrer besten Freundin und Nachbarin Roberta führt sie ein glückliches Leben. Doch Mary ist im Vergleich zu den anderen Kindern in ihrem Alter überdurchschnittlich intelligent und ist daher beispielsweise in der Lage, die kompliziertesten Gleichungen zu lösen. Diese Begabung fällt direkt am ersten Tag in der Schule auf und als Frank den Vorschlag der Schulleitung, Mary speziell auf ihre Intelligenz zugeschnitten zu fördern, ablehnt, informiert diese die Großmutter von Mary, Evelyn, welche daraufhin das Sorgerecht für Mary einklagen möchte.

Kommen wir nun zu den Darstellern. Mary, welche von Mckenna Grace dargestellt wird, ist meiner Meinung nach die perfekte Schauspielerin für die Rolle von Mary. So stellt sie Mary teils eher erwachsener und für ihr Alter ausgesprochen reif dar, was zum einen Marys Begabung geschuldet ist und zum anderen stellt sie auch die kindliche Seite Marys dar, was zeigt, dass Mary eben trotz allem auch ein ganz normales Mädchen ist. Daher wirkt Mary bereits auf den ersten Blick sehr sympathisch auf den Zuschauer und man kauft ihr die Rolle ab.

Chris Evans, welcher den etwas in sich gekehrten und schroffen Onkel Frank verkörpert, wird seiner Rolle ebenfalls gerecht. Durch seine verschlossene Art ist es für den Zuschauer schwierig, die Gefühle und Gedanken von Frank zu interpretieren, was diesen Charakter aber ausmacht und was Evans bestens zeigen kann. Allerdings bringt er auch die herzliche und liebevolle Seite Franks auf die Leinwand, welche man ihm ebenfalls glaubt.

Bei Evelyn, Marys Großmutter, welche von Lindsay Duncan dargestellt wird, sieht das Ganze etwas anders aus. Aufgrund der Strenge und Ernsthaftigkeit, welche sie Evelyn mitgibt, wirkt sie gerade am Anfang sehr unsympathisch und man hat Angst, dass Frank den Sorgerechtsstreit um Mary verliert und daher das Kind der kaltherzigen Großmutter überlassen muss. Zum Ende der Geschichte entdeckt der Zuschauer dann doch den herzlichen Teil Evelyns, was die grandiose schauspielerische Leistung Duncans zeigt, da sie beide Seiten glaubhaft präsentiert.

Zu Roberta lässt sich nicht viel sagen, außer, dass sie einfach der pure Sonnenschein ist, sofort sympathisch herüberkommt und dem Zuschauer ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Diese Eigenschaften von Roberta verkörpert ihre Darstellerin, Oktavia Spencer, wirklich perfekt.

So kann die Besetzung des Films durchaus als eine Stärke angesehen werden, da jeder einzelne Darsteller mit seiner Verkörperung des jeweiligen Charakters dem Film  Authentizität verleiht. Auch die Botschaft, dass ein Kind es verdient hat, eine Kindheit zu haben und niemandem die Wünsche einer anderen Person aufgezwungen werden sollten, nur weil diese Person diesem Traum nicht nachgehen konnte, macht den Film sehenswert. Die Szenen, in denen die Beziehung zwischen Mary und Frank zur Geltung kommt, beispielsweise in der Szene, in der die gemeinsam am Strand herumtollen und die Szenen mit Roberta, gerade der gemeinsame Karaokeabend von ihr und Mary sind einfach nur herzzerreißend. Als einzige Schwäche sehe ich, dass man die Vorgeschichte von Franks Schwester, Marys Mutter, intensiver in den Film hätte einbringen können. Auf der anderen Seite macht es den Film aber auch zusätzlich interessant, dass man immer nur stückchenweise etwas über die Ursachen der Zerwürfnisse der Familie Adler herausfindet.

Die Schnitte zwischen den einzelnen Szenen und die Musik unterstützen die jeweilige Dramatik und Stimmung der Handlung und erzeugen somit Spannung beim Zuschauer.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Film es durchaus wert ist, gesehen zu werden,  da er aufgrund seines Themas zum Nachdenken und Mitfiebern, was mit Mary passieren wird und wie man selbst in dieser Situation handeln würde, anregt. Obwohl der Film offiziell ab sechs Jahren freigegeben wurde, würde ich den Film eher Jugendlichen und Erwachsenen empfehlen, da er ein bis zwei Themen enthält, welche Kinder möglicherweise noch nicht verstehen könnten. Wenn man einen Film sucht, der einen sowohl fesselt und amüsiert als auch zum Grübeln animiert, ist „begabt“ auf jeden Fall für Jugendliche und Erwachsene sehenswert.

Ein grandioser Film mit einer absolut tollen Handlung und einem interessanten Thema!

Donald allein zu Haus

Anmerkung, 10.01.2021: Twitter hat am 09.01.2021 das Twitter-Profil von Donald Trump (@realdonaldtrump) entfernt. Sollte die Tweets des Amerikanischen Präsidenten nicht mehr zu lesen sein, so nutzt bitte die Print-Variante als PDF auf der Startseite für diesen Artikel. Mehr zu der Entfernung erfahrt ihr auf: https://twitter.com/TwitterSafety/status/1347684877634838528

Lange war es eine Liebesgeschichte: Der US-Präsident Trump twittert viel, es ist inzwischen das inoffizielle Sprachrohr der US-Adminstration geworden. Doch seit einiger Zeit rumort es in der eigentlich unerschütterlichen Beziehung. Twitter will die Verlautbarungen des Präsidenten nicht immer so stehen lassen und geht öffentlich dagegen vor. Es ist Zeit ein paar seiner Äußerungen für die Nachwelt zu sammeln.

https://twitter.com/realDonaldTrump/status/1185747939257397248?s=20

Hier schreibt Trump, dass er ein Russenliebhaber genannt wurde, aber doch einfach nur alle Menschen grundsätzlich möge. Gleichzeitig nennt er Hillary Clinton verrückt und unehrlich.


https://twitter.com/realDonaldTrump/status/1184431250066624512?s=20

2019 hatten die USA so viele Schulden wie nie zuvor. Dies hindert den Präsidenten aber nicht daran, sie als Rekordwirtschaft zu bezeichnen, die natürlich sofort crashen würde, wenn einer von den anderen „Clowns“ Präsident werden würde.


https://twitter.com/realDonaldTrump/status/1185219642668867585?s=20

Dieser Tweet von Donald Trump handelt davon, dass die USA mal wieder erreichen, was sie schon seit langer Zeit im mittleren Osten suchen: Öl. Trump schrieb, dass die IS-Terroristen von den Kurden und der Türkei gesichert wären. Scheinbar ist dann Donald Trump auch nicht sonderlich anders als die US-Präsidenten vor ihm, wenn ihm doch das Öl anderer Länder am wichtigsten ist.


https://twitter.com/realDonaldTrump/status/332308211321425920?s=20

Schon lange vor seiner Präsidentschaft muss Geschäftsmann Trump viel Kritik einstecken. In diesem Tweet holt er zum Gegenschlag aus: Sein IQ sei einer der Höchsten und alle seine Kritiker wüssten dies sowieso. Sie sollen nicht so dumm sein, es wäre nicht ihre Schuld.


https://twitter.com/realDonaldTrump/status/516382177798680576?s=20

Jedes Mal wenn er von den Hatern und Versagern spreche, tue er dies mit großer Liebe und Zuneigung. Sie könnten nichts dafür, dass sie „beschissen“ geboren wurden.

Harte Worte von einem Mann der zwei Jahre später in das Mächtigste Amt der Welt gewählt wird.


https://twitter.com/realDonaldTrump/status/828574430800539648?s=20
https://twitter.com/realDonaldTrump/status/881503147168071680

Wie Trump sein Verhältnis zu den regierungskritischen Sendern sieht, zeigt er gerne.


https://twitter.com/realDonaldTrump/status/258593090107998208?s=20

Donald Trump erteilt gerne Ratschläge. Hier über das Verhalten mit umweltfreundlichen Lampen. Diese könnten Krebs verursachen. Man solle vorsichtig sein, die Menschen, die sie eingebracht hätten, würden sich dafür nicht interessieren.


https://twitter.com/realDonaldTrump/status/509436043368873984?s=20

Windmühlen seien in den USA die größte Bedrohung für Weißkopfseeadler und Steinadler. Die Medien würden behaupten, dass die „fiktive“ globale Erwärmung schlimmer sei. Wir glauben, zu dem Tweet brauchen wir uns nicht weiter zu äußern.

Um jeden Preis

DFL Bundesliga-Neustart

Und dann ging es doch wieder los. Die Deutsche Fußball-Bundesliga (DFL) nahm nach über zwei Monaten Zwangspause wieder den Betrieb auf. Auch die DFL musste sich geschlagen geben: Bis zum letzten Moment hatte sie versucht, Spiele der ersten und zweiten Bundesliga in ausverkauften Stadien abzuhalten.

Die DFL veröffentliche am 8. März dieses Jahres, nur wenige Tage vor dem Shutdown der Republik, ein Statement ihres Geschäftsführers Christian Seifert:

„Gleichzeitig steht es außer Frage, dass die Saison wie vorgesehen bis Mitte Mai zu Ende gespielt werden muss, um Auf- und Absteiger sowie die Teilnehmer für die internationalen Wettbewerbe zu ermitteln. Nur so erhalten Clubs und DFL trotz schwieriger Umstände für die kommende Spielzeit Planungssicherheit.“

Zur Erinnerung: Das Robert-Koch-Institut meldete zu dem Zeitpunkt rund 1000 Fälle, nur zwei Wochen später (in der Fußball-Rechnung zwei Spieltage) sollten es schon über 24.000 sein.

Nur vier Tage später gab die DFL nach, der Spielbetrieb der beiden Bundesligen wurde vorerst bis zum 4. April gestoppt. Die DFL handelte im letzten Moment, nur wenige Stunden vor dem Anpfiff des Spieltags. Die Austragung der Spiele mit Zuschauern wurde ihr zwar schon untersagt, abgebrochen wurde der Betrieb jedoch erst, als Corona-Fälle beim Zweitligisten Hannover 96 bekannt wurden, die Mannschaft hätte am Spieltag gar nicht erst teilnehmen können.

Auch im Weltsport tat sich einiges: Die Sommer-Olympiade in Tokyo sowie die Fußball-EM wurden aufs nächste Jahr verschoben, viele Ligen anderer Sportarten brachen sofort ihre Saison ab, die fehlenden Einnahmen der Fans hätten eine Fortführung des Spielbetriebs ohnehin unmöglich gemacht.

In der Bundesliga ist das anders: Die größten Teile der Millionen-Einnahmen, mit denen die Vereine die oft abstrusen Gehältern ihrer Spieler bezahlen, kommen zu einem sehr überwiegenden Teil aus den zahlreichen Fernsehverträgen, die dafür gesorgt haben, dass der Zuschauer, um alle Spiele zu sehen, inzwischen zwei Abos braucht.

Damit diese Einnahmen der verbleibenden Spiele aber überhaupt noch reinkommen, müssen Spiele stattfinden und übertragen werden. Kein Wunder also, dass die DFL als einer der Ersten von den Tot-Geglaubten wieder auferstand, um die Ansetzung der inzwischen verbotenen Fußballpartien lautstark zu fordern. Am 6. Mai erteilte die Bundesregierung durch neue Gesetze ihre Erlaubnis für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs – ohne Fans. Für die Durchführung aller verbleibenden Spieltage müssen alle Spieler und weitere Vereinsmitglieder vor den Spieltagen getestet werden, laut einer Recherche der Zeit werden dafür bis zu 35.000 Tests gebraucht. Wie ist das zu rechtfertigen, in einer Phase, in der viele Menschen aus Mangel an Tests mit der Begründung, sie seien in keinem Risiko-Gebiet gewesen, von den Ärzten nach Hause geschickt wurden?

Der Fall Dynamo Dresden

Schon vor der Pausierung der Saison galt Zweitligist Dynamo als Absteiger. Die Rettung auf einen Nicht-Abstiegsplatz blieb aber möglich. Nach fünf positiv getesteten Mannschaftsmitglieden durfte die Mannschaft gar nicht erst am Auftakt der zweiten Liga teilnehmen. Mehr als zwei Wochen verpassten die Dresdner. Um die ausgefallenen Spiele wieder aufzuholen, wurde ein neuer Spielplan veröffentlicht. Auch hier zeigte sich die DFL wenig kulant. Die Dynamo musste über einen Monat zweimal-, teilweise aber auch dreimal in der Woche spielen – ohne Trainingsvorbereitungen, wie sie den anderen Ligisten zur Verfügung standen. Da bleibt die Frage offen, wie fair dieses neue Konzept der DFL eigentlich ist. Dass die Dresdner selbst Schuld an ihren Corona-Fällen waren, kann man nicht behaupten und dennoch bekommen sie keine faire Möglichkeit, in der Klasse zu verbleiben. Der Abstieg scheint garantiert.


Lernen auf Distanz

Aufgabentool, Messenger, scannen, Videokonferenz, Emails bearbeiten, am PC arbeiten, Dokumente hochladen – nein, wie sind hier gerade nicht in einem großen Bürokomplex unterwegs, sondern in unserem neuen Schulalltag zu Hause. Homeschooling nennt sich der neue Job.

Wenn man mit diesen Dingen vorher nicht großartig zu tun hatte, war es von jetzt auf gleich schon eine Herausforderung, der so genannte Schubs in (eis-)kalte Wasser.

Eine völlig neue Situation, mit der jeder erst einmal selbst klarkommen und sich neu organisieren musste. In der ersten Woche war es für mich noch etwas „wuselig“: Aufgaben kamen über das Aufgabentool ohne Hochlademöglichkeit oder als Email ohne Terminvorgabe. Nach kurzer Zeit hatte man sich aber auf das Aufgabentool geeinigt und mit der Zeit empfand ich persönlich IServ als sehr übersichtlich und strukturiert.

Dann war da noch die Ungewissheit, ob die Technik immer allem standhält. Die Ungewissheit wurde zur Gewissheit, als ich eine größere Aufgabe über das Textfeld eingegeben hatte und absenden wollte: „Server nicht zu erreichen“ stand dort. Nach kurzer Zeit war der Fall eingetreten, dass das LMG schnellere Leitungen brauchte, die dem Ansturm auf IServ gerecht wurden. Aber auch das wurde schnell erledigt – und ich vergesse seitdem nicht mehr, Aufgaben vorher abzuspeichern!

Einige Lehrer haben Aufgaben gestellt, die darauf abzielen, dass man mit seinen Mitschülern in Kontakt bleibt. Das fand ich toll. So zum Beispiel in Spanisch: Wir mussten in kleinen Gruppen miteinander sprechen, z. B. über Telefon, WhatsApp oder Videokonferenz. Natürlich fehlte hier die direkte Rückmeldung des Lehrers bzw. die Korrektur der Aussprache etc., aber es gab auch Angebote, in denen wir mit dem Lehrer in kleinen Gruppen per Videokonferenz sprechen konnten und das war super!

Auch in anderen Fächern gab es oft Rückmeldungen zu den abgegebenen Aufgaben und auch die Lösungen gab es kurz nach der Abgabefrist.

Sich neue Themen wie z. B. in Mathematik zu erarbeiten, war erst eine Herausforderung. Hier fehlte einfach der direkte Austausch mit dem Lehrer. Aber auch hier wurden wöchentliche Videokonferenzen angeboten, die wirklich hilfreich waren.

In Fächern wie Biologie oder Physik gab es Links zu Youtoube-Vidoes, die zum Thema passten und alles genauer erklärten.

Abgesehen von den anfänglichen Schwierigkeiten lief das Homeschooling für mich doch besser als befürchtet.

ABER:

Der persönliche Kontakt kann einfach nicht durch eine Videokonferenz ersetzt werden, Diskussionen können nicht im Messenger stattfinden und auch das fehlende Radiergummi kann mir meine Freundin nicht mal eben leihen. Das gemeinsame Lachen der ganzen Klasse, der Spaß in den Pausen, alles das fehlt doch sehr!

Eigentlich war das Homeschooling ganz okay, aber trotzdem ist es schöner, zur Schule zu gehen.

von Lilly Klöver


Erst war dieses Virus am anderen Ende der Welt – und dann war es plötzlich hier bei uns und die Schulen mussten schließen. Wir mussten uns an ein neues System und diese neue Art zu lernen gewöhnen.

Als wir dann die ersten Aufgaben bekamen, musste man sich selbst organisieren und sich die Zeiten für einzelne Aufgaben einteilen. Sich den Tag einzuteilen und die Aufgaben zu bearbeiten, aber gleichzeitig auch nicht die Pausen und die  Freizeit zu vergessen war ungewohnt. Auf diese Weise zu arbeiten war neu. Selbstständiger, manchmal sogar ein bisschen selbstbestimmt zu arbeiten mochte ich sehr. Für mich war das Lernen zu Hause einfacher: Ich hatte mehr Ruhe zum Bearbeiten der Aufgaben, konnte mir so viel Zeit lassen wie nötig und habe zum Teil auch Dinge einfacher verstanden, als wenn es immer kleine Unruhen und Störungen in der Klasse gab. Und ich bin mir sicher das wir alle in schulischen Dingen ein bisschen selbstständiger geworden sind. Wir mussten uns alle daran gewöhnen, neue Themen selbst zu erarbeiten und selbst Infos und Tipps zu beschaffen, die wir sonst vielleicht von unseren Lehrern  mit auf den Weg bekommen hätten. Mir aber haben auch die Videokonferenzen zum Teil geholfen, man konnte sich mit dem Lehrer austauschen, Probleme besprechen oder auch Beispielaufgaben zur Verdeutlichung gemeinsam lösen.

Manchmal war schwierig, dass man erst einmal schauen musste, wie der Lehrer ein Dokument eingerichtet haben wollte, zum Beispiel eine besondere Überschrift, aber auch das Herunterladen und Abschicken der Dokumente hat immer wieder Zeit gekostet. Am Anfang vom Homeschooling war dann auch noch die Internetverbindung sehr schlecht, bis Iserv einmal sogar abgestürzt ist. Es war einfach überlastet. So hatte ich einmal eine Videokonferenz, bei der der Lehrer nicht dabei sein konnte, weil er nicht auf Iserv zugreifen konnte und Iserv überlastet war. Zum Schluss haben wir uns bei ein  paar Problemen einfach gegenseitig geholfen.

Am  meisten vermisst habe ich in der ganzen Zeit meine Freunde. Klar, man hat geschrieben, telefoniert oder sich in Videokonferenzen gesehen. Aber man hatte nicht diese persönliche Nähe. Außerdem fehlte manchmal auch einfach das kurze Austauschen über Probleme bei Aufgaben mit dem Sitznachbarn. Auch war ungewohnt, dass man sich nicht zum Lernen oder einfach nur so verabreden konnte.

Und auch wenn es erst langsam wieder los geht, bin ich sehr froh, wieder zur Schule zu gehen.

von Anabel Schröder 


Wohin in der Mittagspause?

Viele Schüler denken, dass es ein Luxus ist, nach Hause gehen zu können. Meiner Meinung nach ist es wirklich praktisch. Da ich selber sehr nah an der Schule wohne, verbringe ich die Mittagspause meist zu Hause. Natürlich sollte man höchstens fünf Minuten von der Schule entfernt wohnen, um wieder pünktlich in der Schule zu sein. Außerdem könnte es passieren, dass man durch den sogenannten ,,Wohlfühleffekt“  vergisst, zurück zur Schule zu gehen. Wenn die Eltern oder Geschwister nicht da sind und man keinen Schlüssel dabeihat, kommt man nicht in das Haus oderdie Wohnung. Es gibt aber auch viele positive Aspekte, wie zum Beispiel das leckere Essen oder das freie WLan. Man kann seine schwere Schultasche gegen eine leichte Tasche, die die Sachen für den Nachmittag enthält, austauschen und seine leere Trinkflasche auffüllen.

von Tjark


Fremdsprache Spanisch

Spanisch ist eine der drei angebotenen ,,neuen“ Fremdsprachen  am LMG.

Die Entscheidung für Spanisch und gegen Französisch und Latein fällt vielleicht, weil Spanisch hinter Englisch, Chinesisch und Hindi die viertmeist gesprochene Sprache der Welt ist. Sie wird in Ländern wie Spanien, Mexiko und Kolumbien gesprochen. Wenn man also Urlaub in z.B. Lateinamerika machen möchte, kommt man an der spanischen Sprache nicht vorbei. Des Weiteren gibt es später einen Spanischaustausch nach Málaga. Man muss zwar sprachlich aktiv sein,das heißt, man muss sich im Unterricht sprachlich beteiligen, allerdings ist es in anderen Fächern genauso. Dennoch ist es eine sehr interessante Sprache und wer sich ein wenig bemüht, wird das schon ohne große Probleme schaffen. Also im Fazit bleibt zu sagen, dass Spanisch eine tolle Sprache zum Lernen ist.

von Karina