Gummistiefel-Weitwurf

Wir befinden uns im Jahre 2021 n.Chr. Ganz Europa ist von der Großmacht Fußball besetzt… Ganz Europa? Nein! Von unbeugsamen Europäern bevölkerte Dörfer hören nicht auf, dem Eindringling Fußball Widerstand zu leisten. 

Denn hier spielt der Fußball eine weniger große Rolle und auch andere große Sportarten stehen Seite an Seite mit uns unbekannten Sportarten.

Der erste Blick richtet sich in den hohen Norden. Denn in Finnland liegen die Ursprünge des Gummistiefelweitwurfs. Zwar ist der genaue Ursprung ungeklärt, jedoch erinnerte man sich 1975 an diese Sportart zurück und der Gummistiefelweitwurf wurde als offizieller Mannschaftssportart eingetragen.

Gleichzeitig wurde ein umfassendes Regelwerk eingeführt, wobei der Name des Sports das Ziel deutlich macht: Möglichst weit den Gummistiefel werfen. Welcher Gummistiefel geworfen werden muss, ist jedoch geschlechterabhängig. So werfen Männer mit der Schuhgröße 43 und die Frauen mit Schuhgröße 38. Dies entspricht dem Gewicht von einem Kilogramm bzw. 850 Gramm.

Heute ist der Gummistiefelweitwurf ein Nationalsport in Finnland.

Doch die Sportart ist auch in einigen anderen europäischen Ländern verbreitet, weshalb im Jahr 2007 sogar die Weltmeisterschaft im Gummistiefelweitwurf in Berlin ausgetragen wurde. Aktuell gibt es in Deutschland sieben offizielle Gummistiefelweitwurf-Vereine, sechs davon im Osten Deutschlands.

Doch nicht nur die Finnen haben ihre eigene Sportart, auch die Schweizer haben mit dem Schwingen eine Nationalsportart, welche den meisten unbekannt sein dürfte.

Das Schwingen wurde bereits im 13. Jahrhundert zum ersten Mal dargestellt. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Sportart jedoch kaum noch praktiziert. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Sportart Schwingen wiederbelebt, da unter französischer Fremdherrschaft das Nationalbewusstsein der Schweizer gestärkt werden sollte.

Schwingen ist eine Art Ringen, jedoch sind die Griffe bzw. Schwünge fest vorgegeben. Die fünf Hauptschwünge sind: Brienzer, Bur, Hüfter, Kurz und Übersprung.

Der gesamte Kampf findet auf Sägemehl statt. Dabei ist festgelegt, dass der Gewinner dem Verlieren das Sägemehl von den Schultern wischt.

Weitere Sportarten zum Selber recherchieren:

Amateurfunkpeilen (Schweiz), American Handball (Irland; Schottland), Baumstammwerfen (Schottland), Axtwerfen (Schweden), Bügelspiel (Belgien, Niederlande), Einradhockey (Deutschland), Faustball (Italien), Hornussen (Schweiz), Hurling (Irland), Jugger (Deutschland), Kaatsen (Belgien), Kiiking (Estland), Pesäpallo (Finnland)

Erkennbar ist also, dass Europa auf verschiedenen Ebenen, somit auch im Sport, vielfältig ist. Sport hat sich jedoch über die Grenzen hinweg verbreitet, weshalb man zwischen einigen Sportarten Verbindungen ziehen kann. Ergänzt wurden teils nur Merkmale, welche der natürlichen Umgebung des jeweiligen Landes entsprechen.

Das Ziel der Sportarten war jedoch immer das gleiche. Es ging um einen fairen Wettbewerb und den Zusammenhalt. Das sollte auch heutzutage das Ziel sein.

Die Lieblingsrezepte deiner Lehrer

Pfannkuchen

brown bread on white ceramic plate

VON HERRN POHLSCHNEIDER

Was essen Sie am liebsten und warum?

Pohlschneider: Am liebsten esse ich Pfannkuchen mit verschiedenen Füllungen. Dabei mache ich mir gerne erst herzhafte Pfannkuchen mit Tomaten und Mozzarella oder Feta und Spinat. Als Nachtisch gibt es dann süße Pfannkuchen mit Zimt und Zucker und gebratenen Äpfeln oder mit Nuss-Nougat-Creme und Bananenscheiben.
Ich esse Pfannkuchen am liebsten, weil sie so schnell und einfach zuzubereiten sind und Sie das erste Gericht waren, das ich als Kind kochen konnte.

Zubereitung:

Die Eier mit dem Mehl, dem Salz und etwas Milch in einer Rührschüssel mit einem Handmixer vermengen. Nach und nach mehr Milch hinzugeben bis der Teig so flüssig ist, dass er sich gut gießen lässt.
Die Äpfel in dünne Scheiben schneiden und mit in den Teig geben. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und ein wenig Teig in die Pfanne gießen, bis der Boden bedeckt ist. Den Pfannkuchen bis zur gewünschten Bräunung braten und umdrehen. Durch die Äpfel im Teig kann das etwas schwierig sein.
Den fertigen Pfannkuchen mit Zimt und Zucker versüßen und genießen.

Zutaten (für 6 Pfannkuchen):
Teig:
• 2 Eier
• 6-7 gehäufte EL Mehl
• 1 Prise Salz
• Milch
Süßer Belag:
• Zimt und Zucker
• 2-3 Äpfel
• Bratöl

Erbsen-Vanille-Pannacotta
Mit Rindertatiki

VON HERRN KOLLSTEDE

Zubereitung:
Erbsen-Vanille-Pannacotta:

Die Zwiebeln würfeln und in Olivenöl glasig dünsten. Das ausgekratzte Mark der Vanilleschote hinzufügen und anschließend mit Weißwein ablöschen. Die Sahne angießen und kurz aufkochen lassen. Anschließend die Erbsen hinzufügen und alles mit einem Pürierstab glatt mixen. Alles mit Vanillezucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Gelatine in Eiswasser einweichen und in die noch warme Erbsenmasse einrühren. Nach dem auskühlen in kleine, ausgefettete Förmchen geben und mindestens 4 Stunden kühl stellen.
Wasabi-Frischkäsemouse:
Alle Zutaten miteinander vermischen und zum späteren Anrichten in einen Spritzbeutel füllen.


Rindertataki:
Das Rinderfilet längs dünn aufschneiden. Sesamöl mit Sojasoße mischen. Das Rinderfilet damit marinieren, dann in schwarzem Sesam und grob gestoßenem Pfeffer wenden. In einer heißen beschichteten Pfanne in wenig Öl auf allen Seiten kurz anbraten. Das Fleisch soll innen roh bleiben. Nun in Plastikfolie eng einwickeln und für ca. 2 Stunden kühl stellen.

Zutaten:
Erbsen-Vanille-Pannacotta

• 3EL Olivenöl
• 1 Zwiebel
• 100g Erbsen
• 100ml Weißwein
• 200ml Sahne
• 1 Päckchen Vanillezucker
• 4 Blatt Gelatine
• Salz/Pfeffer

Wasabi-Frischkäsemouse:
• 200g Frischkäse
• ½ Tube Wasabi
• 1EL Honig
• Salz/Pfeffer

Rindertataki:
• 400g Rinderfilet
• 3EL Sojasoße
• 3EL Sesamöl
• 2EL Olivenöl
• Pfeffer Geschrotet
• schwarzer Sesam

Das Pragmatische Landbrot
Für die Familie

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VON HERRN SLUITER

Was essen Sie am liebsten und warum?

Sluiter: Jetzt, in der kalten Jahreszeit, natürlich Grünkohl. Nicht die Hipster-Zubereitungsformen, sondern ganz klassisch und schwer, mit Mettwurst, Pinkel und Kassler. Obwohl ich gar nicht mehr so viel Fleisch esse, muss ich sagen, dass ich mich jedes Jahr auf den ersten Frost und damit das Einläuten der Grünkohlsaison freue. Herrlich!
Zu Hause koche ich kaum (Ausnahme: Grünkohl), backe aber sehr viel. Daher habe ich ein Brotrezept für euch!


Zubereitung:
Zuckersirup und Hefe in einem kleinen Messbecher in 20 ml Wasser (lauwarm) auflösen und 30 min ruhen lassen.
360 g Wasser, die Mehle, ggf. Backmalz, ggf. Brotgewürz, Leinsamen, Honig, Olivenöl, Salz und die Hefemischung in der Küchenmaschine ca. 8  Minuten auf niedrigster Stufe zu einem elastischen Teig verkneten. Man kann es aber auch mit einer Teigkarte als Handverlängerung vermengen und kneten. Abgedeckt für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig sein Volumen etwa verdoppelt hat.


Den Brotteig mit den Händen nochmal kräftig durchkneten – nicht durch etwaige Klebrigkeit beirren lassen – und ganz leicht bemehlt zu einem Laib falten. In der Kastenbackform nochmals abgedeckt 40 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 220 °C vorheizen und eine kleine Auflaufform mit heißem Wasser in den Ofen stellen, damit die Feuchtigkeit im Ofen erhöht wird. Wer (so wie ich) ein Kind hat, das eine unknusprige Kruste haben möchte, lässt die Wasserschale einfach weg. Den Laib einschneiden und das Brot auf der untersten Schiene ca. 40 Minuten backen.

Zutaten:
• ½ Würfel Frischhefe (oder 1 Päckchen Trockenhefe)
• 10 g Rohrzuckersirup (oder ähnlicher Zuckersirup)
• 375 g Weizenmehl Typ 550
• 190 g Roggenmehl Typ 1150 (Dinkelmehl geht auch ganz gut)
• ½ TL Brotgewürz (wenn man es mag)
• 5 g Backmalz (wenn man es hat)
• 1 EL Leinsamen
• 10 g Honig
• 1 EL Olivenöl
• 15 g Salz

Das LMG in Corona-Zeiten

Auf dem Pausenhof, im Gebäude, zu Hause, beim Einkaufen: Überall trifft man auf das Virus. Covid-19 schränkt uns in unserem Alltag ganz schön ein. Abstand halten, Maske tragen! So etwas hört und sieht man heute an jeder Ecke. Auch am LMG gibt es viele Regeln, an die man sich halten muss.
Besonders für die neuen 5. Klassen stelle ich mir diese Zeit ganz schön kompliziert und anders als erwartet vor. Eigentlich gibt es immer eine schöne Einschulungsfeier, bei der normalerweise die Familie zuschauen darf. Dieses Jahr ist alles anders! Viel von diesen ganzen Sachen musste leider ausfallen.
Auch neue Freundschaften zu schließen ist wahrscheinlich für die meisten ein Problem. Aber die schon gewonnenen Freunde und Verwandte nicht zu treffen zu dürfen, kommt noch dazu. Generell fehlt die Nähe zu anderen Menschen. Viele vermissen die Umarmungen, wenn man sich sieht und verabschiedet. Durch die strengen, aber sinnvollen Regeln werden die Nähe und der Kontakt zu anderen Menschen extrem verringert, wenn nicht sogar komplett verboten. In manchen Situationen, in denen die Fallzahlen sehr hochgestiegen sind, wurden den Menschen in Altersheimen oder Krankenhäusern Besuche manchmal komplett verweigert. Allgemein ist diese ganze Situation anstrengend und anders.
Im Klassenzimmer ist es oft kalt und windig. Durch das ständige Lüften ist es besonders im Winter meistens sehr kühl.
Das Atmen und das Sprechen mit anderen Schülern oder Lehrern ist durch die Masken erschwert.
Auch auf dem Pausenhof ist jetzt vieles komplizierter. Die Einbahnstraßenregelung ist für Schüler und Lehrer sehr umständlich. Ebenfalls ist es schwierig, Kontakt mit den Kindern aus anderen Klassen und Jahrgangsstufen aufzunehmen, da die Gruppen (Kohorten) nicht durchmischt werden dürfen.

Vielleicht hat die ganze Pandemie aber auch etwas Gutes. Es wurde nachgewiesen, dass es während des Lockdowns der Natur viel besser ging. Es wurden weniger Abgase freigesetzt, da deutlich weniger geflogen und Auto gefahren wurde.
Zudem haben sich zu Hause und in der Freizeit die Beschäftigungsmöglichkeiten geändert. Man kann zwar keine Freunde treffen oder zum Vereinssport gehen, dennoch hat man mehr Zeit für die Familie und Hobbys wie Lesen, Malen oder andere kreative Möglichkeiten.

Diese Zeit ist für die meisten Menschen sicherlich hart, aber für die Umwelt und den Klimawandel wird sie vielleicht eine Art „Verschnaufpause“ sein. Wir sollten die guten Sachen aus solchen Ausnahmesituationen mitnehmen und lernen, nicht nur die schlechten Erfahrungen im Gedächtnis zu behalten.

Wenn der Schulweg zum Abenteuer wird

Das Busfahren während der Corona Pandemie hat für viele
Personen Probleme bereitet. Als im März die ersten Sitzreihen
mit einem Absperrband abgesperrt wurden, wussten viele noch
nicht, wie ernst die Lage war.

Danach musste man seit dem 27.04.2020 einen Mund-Nasen-Schutz tragen, was bei einer längeren Busfahrt in den sowieso schon stickigen Bussen auf Dauer sehr anstrengend ist. Nicht immer ist ein Sitzplatz vorhanden, da die Busse über mehrere „Knotenpunkte“, wie z.B. Bockhorn, Neuenburg und Zetel fahren. Noch im März kamen dann die strengeren Corona-Richtlinien für Schulen. Es wurde der Mindestabstand von 1,5 Metern, das Maskentragen und der Unterricht in Teilgruppen eingeführt. In den Bussen jedoch kamen sehr viele Schüler*innen zusammen , pro Doppeldeckerbus =ca. 100 Personen, pro Linienbus ca. 40-60 Personen.

Die Situation an der Bushaltestelle:

Da die Schüler*innen an der Bushaltestelle gemischt einsteigen, in der Schule aber nach Gruppen getrennt sind, war diese Situation sehr kurios. Kurz darauf wurde der erste Lockdown verkündet.

Nach dem Lockdown:

Es ging ins Homeschooling. In dieser Zeit waren die Busse fast komplett leer. Die Busunternehmen haben in dieser Zeit ihre Busse mit Glasscheiben an der Fahrerkabine ausgestattet, sodass man danach auch wieder vorne einsteigen konnte. Die Busse waren wieder  gefüllt und die Maskenpflicht wurde nicht kontrolliert. Es gab in dieser Zeit mehrere Vorfälle, in denen die Maskenpflicht missachtet wurde. Diese Situation zog sich so bis zu den Sommerferien, in denen es Lockerungen gab, da die Fallzahlen immer weiter sanken.

Nach den Sommerferien:

Die Fallzahlen stiegen  wieder an und die Maskenpflicht wurde noch wichtiger. An einem Mittwoch Anfang des neuen Schuljahres, wurde die Maskenpflicht, welche zu dem Zeitpunkt nur in den Bussen galt, in Zetel von der Polizei kontrolliert. Zufällig hatten wir an diesem Tag technische Probleme mit dem Bus: Die Tür machte Probleme. Die Buslinie, welche wir an diesem Tag nutzten, verlief über die Haltestellen Zetel, Jeringhave, Borgstede und Langendamm, bis sie uns zum LMG brachte. Als wir die ersten Haltestellen anfuhren, öffnete der Busfahrer die Türen und alles war ganz normal. Als er sie jedoch wieder schließen wollte, ging sie automatisch wieder auf. Beim zweiten Betätigen des Türknopfes schloss sie wieder. Dieses Phänomen wiederholte sich mehrfach, bis wir an der Haltestelle 437, Höhe Borgstede, ankamen. An dieser Haltestelle öffnete der Busfahrer die Tür, wie sich später herausstellte, zum letzten Mal. Nachdem er mindestens acht Mal auf den Türknopf gedrückt hatte, die Tür sich jedoch immer wieder öffnete, fuhr rein zufällig die Polizei vorbei und hielt kurz vor uns an, da der Busfahrer in der Hektik vergessen hatte, die Warnblinker einzuschalten. Da die Tür ja bereits offen war, betraten die Polizisten den Bus und fragten den Busfahrer, warum dieser seine Warnblinker an der Haltestelle nicht eingeschaltet hat. Dieser fing daraufhin jedoch an, mit den Polizisten darüber zu diskutieren, dass die Warnblinkpflicht nicht überall gelten würde und man z.B. in Roffhausen keine Warnblinker benutzen müsse. Als die Polizisten nach ca. fünf Minuten den Bus wieder verlassen hatten, bestand das Tür-Problem immer noch.  Der Busfahrer versuchte es hoffnungsvoll erneut, hatte jedoch keinen Erfolg. Er holte deshalb ein altes Nokia-Telefon aus dem Fußraum und rief seine Leitstelle an. Diese erklärte ihm, was er als nächstes machen sollte: Er drückte einen Not-Aus-Knopf am Dashboard und nach einem lauten Piepton konnte er mit offener Tür fahren. Wir fuhren dann mit der offenen Tür über das Autobahnkreuz in Richtung Betriebshof. Hier tauschten wir den Doppeldeckerbus gegen einen kleinen Solobus.

Gerade im Winter wurde die Stimmung im Bus dauerhaft schlechter, so waren die Busfahrer gereizt und haben oftmals geschrien. Man war allgemein gereizt und ging mit einer schlechten Stimmung in die Schule/nach Hause.

Die Situation nach den Herbstferien:

Das Busfahren war nach den Herbstferien ebenfalls anstrengend. Stieg  man in einen Bus ein, hat man von Tag zu Tag gemerkt, dass die Busse immer voller wurden. Es gab geringere Coronafallzahlen, aber sie stiegen bereits langsam wieder an. Da die Busunternehmen zeitgleich für die überfüllten Busse harte Kritik in der Presse ernten mussten, waren die Fahrer ebenfalls schlechter gelaunt und teilweise angespannt, was man bei einer Mitfahrt bemerken konnte.

Die Situation kurz vor den Winterferien:

Da sich die Lage der Pandemie erneut verschärft hatte, setzten die Busunternehmen mehr Busse ein, um Abstand in den Bussen zu ermöglichen. Bis zu den Winterferien gab es diesbezüglich keine wichtigen Veränderungen mehr. Nach den Winterferien folgte jedoch ein monatelanger Lockdown.

Vor- und Nachteile des Homeschoolings

Homeschooling resultiert aus der Covid-19-Pandemie und ist damit für uns alle Alltag geworden. Nicht zur Schule zu gehen und stattdessen von zu Hause aus zu arbeiten, hat für manche von uns folgende Vor- und Nachteile:

PRO

Zum einen können dadurch Angehörige, die den Risiken eines möglicherweise schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt sind, geschützt werden. Außerdem ist man beim Erledigen der Aufgaben nicht an die Unterrichtszeiten gebunden, dadurch ergibt sich die Möglichkeit, auch mal auszuschlafen.
Auch als Vorteil angesehen wird von vielen, dass Aufgaben schneller erledigt werden können. Das liegt daran, dass die Aufgaben häufig nicht allzu komplex sind und vor allem Unterrichtsablenkungen durch andere Schüler im Homeschooling nicht möglich sind.

CONTRA

Der Kontakt zu den Mitschülern fehlt. Wenn man die Aufgaben zu Hause alleine macht, hat man keinen, der einem etwas ­erklärt.
Wenn die Lehrer dann doch mal etwas erklären, versteht man nicht so viel, als wenn man mit ihnen persönlich ­redet.
Die Rückmeldung und Aufgabenstellung funktioniert über IServ nur mittelmäßig.
Die Aufgaben werden nicht benotet, deswegen geben manche Schüler gar nichts ab, da sie ja nicht mit einer Strafe, wie z.B. einer schlechteren Note, rechnen müssen. Die Leistung der Schüler hängt stark von den Verhältnissen ihres Zuhauses ab.
Der spaßige Teil der Schule, wie z.B. die Pause mit ­Freunden, fehlt.

Kalte Hände, Nasse Füße – Sportunterricht in Zeiten der Pandemie

Durch die Coronapandemie hat sich der Sportunterricht in diesem Jahr sehr stark verändert: Wir (Klasse10) hatten im ersten Halbjahr noch den regulären Schwimmunterricht und wurden in eine Nichtschwimmergruppe und in eine Schwimmergruppe aufgeteilt. Der Unterricht war jedoch aufgrund der Infektionsgefahr eingeschränkt.

Als die Fallzahlen weiter anstiegen, wurde das Schwimmbad geschlossen und als Ersatz hatten wir die Möglichkeit, mit dem theoretischen Sportunterricht im Klassenraum fortzufahren oder praktischen Sport zu machen. Unsere Lehrkräfte entschieden sich dann für den praktischen Sportunterricht, da der theoretische Sportunterricht aus der Sicht der Lehrkraft für die Schüler ein Schritt zurück gewesen wäre.

Schließlich hatten zu diesem Zeitpunkt auch Sportvereine aufgrund der Kontakteinschränkungen nicht die Möglichkeit, Sport anzubieten, da viele Personen aufeinandergetroffen wären. In beiden Gruppen haben wir dann trotz des kalten Wetters draußen Sport gemacht, da es aufgrund der Coronapandemie unter anderem sehr schwierig war, eine Sporthalle zu organisieren. In der Schwimmergruppe haben wir dann Sperrwerfen gemacht, was an sich zwar interessant ist, bei dem Wetter war es unserer Meinung nach aber etwas zu kalt dafür, weil man sich beim Speerwerfen nicht dauerhaft bewegt, wie es z.B. beim Joggen der Fall gewesen wäre. In der Nichtschwimmergruppe waren wir im Wald joggen. Durch das Wetter und die Jahreszeit, war es jedoch nicht nur kalt, sondern auch sehr nass und rutschig, was meiner Meinung nach nicht die besten Bedingungen waren, um in den Wald joggen zu gehen. Der Lehrer meinte, er habe sich angestrengt, eine Halle zu bekommen, dies habe aber nicht immer funktioniert, da wir ja eigentlich in der Schwimmhalle eingetragen waren. Im Sinne der Schüler wollte der Lehrer auch nicht Sporttheorie machen, weil die Schüler sowieso schon so viel Theorie am Tag haben. Ich hätte aber lieber die Theorie gemacht, da es sehr kalt war. Bezüglich der Wetterbedingungen gab es Kommunikationspannen zwischen Schülern und Lehrer, es ging dann nicht zurück in die Klasse, um Theorie zu machen, sondern wir joggten weiter im Wald. Unser Lehrer meinte, die SchülerInnen könnten ihr eigenes Tempo angeben, aber viele SchülerInnen fühlten sich gezwungen schneller zu joggen als sie konnten, da das Tempo des Sportlehrers einfach als sehr schnell empfunden wurde. Meiner Meinung nach hätte ich es besser gefunden, hätten wir als Klasse auf ein gemeinsames passendes Tempo geeinigt, jeder, der dann nicht mehr gekonnt hätte, hätte dann kurz Pause machen können und danach versuchen, sich der Gruppe wieder anzuschießen.

Varel im Nationalsozialismus

Die Ereignisse rund um die Machtergreifung der Nationalsozialisten in der Weimarer Republik sind heute weitläufig bekannt (Frerichs, 2007) (Brahms, 2006). Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler vom Reichspräsidenten Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt – trotz fehlender Mehrheit im Reichstag. Die Nationalsozialisten atmeten auf. Hitler überzeugte schließlich Hindenburg, den nicht einmal ein Jahr alten Reichstag neu zu wählen und erhoffte sich damit die absolute Mehrheit für die NSDAP.

Am Tag der Ernennung Hitlers wehten vom Vareler Rathaus die Hakenkreuz-Flagge, NSDAP-Anhänger zogen auf die Vareler Straßen. Das Hissen der Flagge war nach der zu dieser Zeit noch geltenden Verfassung eigentlich gar nicht möglich, das Hissen der Flagge wurde nachträglich durch das Oldenburger Staatsministerium legalisiert.

Große Gegenproteste der Varelerinnen und Vareler blieben aus. Lediglich 75 Anhängerinnen und Anhänger der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) gingen auf die Straße, die für ihren Protest gegen die Nationalsozialisten bekannte SPD ging in Varel nicht auf die Straße.

Für ihr weiteres Vorgehen hatten die Nationalsozialisten im Nordwesten die besten Vorrausetzungen, dank ihrer Mehrheiten konnten sie sämtliche Hilfen des Staatsapparates ausnutzen, um die vollständige Machtergreifung zu organisieren.

Nur wenig später, am 4. Februar 1933, verkündete Hans Flügel, der Kreisleiter der NSDAP in Varel:

[…] „Das Ziel […] sei erreicht, jenes Ziel, wofür die Nationalsozialisten seit 14 Jahren kämpften, dass Adolf Hitler der Führer des erwachenden Deutschlands werde. (…) Adolf Hitler wird seinen Posten als Reichskanzler nie wieder freiwillig verlassen. (Bravo!). Was wir uns in den 14 Jahren erkämpft haben, werden wir festhalten. Wir halten die Macht und wir werden es verstehen, sie zu halten. (Bravo!).“

Der Reichstagsbrand in Berlin und seine Folgen

Der Reichstagsbrand am 27. Februar 1933 hatte auch in Varel Folgen. Mit der am 28. Februar verabschiedeten „Notverordnung zum Schutz von Volk und Staat“, auch als Reichstagsbrandverordnung bekannt, war die Machtergreifung komplett, die Nationalsozialisten hatten nun alle Möglichkeiten, gegen ihre Gegner vorzugehen. Ab dem 1. März begannen Razzien bei KPD-Mitgliedern in Varel.

„Der Gemeinnützige“ (heute Beilage der Nordwest-Zeitung) schreibt am 1. März:

„Razzia bei den Vareler Kommunisten – Auf Grund der Vorgänge in Berlin und in verschiedenen anderen Großstädten, die überaus belastendes Material gegen die Kommunisten zutage förderten, sah sich auch die Staatsregierung veranlaßt, der kommunistischen Bewegung in Oldenburg erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken.

Sie hatte daher in letzter Nacht an alle Polizeibehörden die Weisung ergeben lassen, bei den kommunistischen Führern Haussuchungen durchzuführen, evtl. Waffen zu beschlagnahmen und die geeigneten Maßnahmen zur Sicherung der Ruhe und der Ordnung zu ergreifen.

Um diese Durchsuchungen durchführen zu können, entsandte die Schutzpolizei Oldenburg ein Kommando nach Varel, die, zusammen mit der hiesigen Polizei, heute Morgen um 15 Uhr eine Haussuchung bei den der Polizei bekannten Leitern und Funktionären der KPD vornahm. Die Wohnungen wurden durchsucht und an verschiedenen Stellen gefundene Waffen beschlagnahmt. Die eingeleitete Untersuchung ist noch nicht zum Abschluß gekommen. Bisher hat die Polizei 10 Vareler Kommunisten, darunter die Führer und Leiter der hiesigen Ortsgruppe verhaftet, da der Verdacht der Verbundelungsgefahr besteht.“

Vareler Ergebnisse der Reichstagswahl des 5. März 1933

Bei der Reichstagswahl am 5. März 1933 erreichte die NSDAP in Varel 48,4% der Stimmen und verfehlte damit die absolute Mehrheit. Holger Frerichs, der sich intensiv mit der Vareler Vergangenheit beschäftigt, bewertet dieses Ergebnis in seinem Buch als weniger überwältigend als die Nationalsozialisten es in der Presse darstellten. Dennoch kam die „Nationale Kampffront“, ein Zusammenschluss der deutschnationalen Parteien inklusive NSDAP, auf 60%.  Eine Mehrheit der Vareler sprach sich also indirekt und auch direkt für die Politik der Nationalsozialisten aus.

Anhängerinnen und Anhänger der Nationalsozialisten zeigten sich verbittert über das gesamtdeutsche Abschneiden der NSDAP: Im ganzen Reich beschimpften Sie jüdische Geschäftsinhaber und beschmierten und beklebten deren Läden mit Plakaten, die zum Boykott dieser aufriefen. Zu lesen war dort z.B. „Deutsche kauft nicht bei Juden! Boykottiert alle jüdischen Geschäfte!“ oder „Wer seinen Freund beim Juden sucht, der sei verachtet und verflucht!“

Der Judenboykott des 1. Aprils 1933

Weniger als einen Monat nach der erfolgten Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde am Morgen des 1. April reichsweit zum Boykott jüdischer Geschäfte aufgerufen. Uniformierte postierten sich vor Geschäften mit jüdischen Inhabern und trugen Boykottbanner.

Im „Gemeinnützigen“ vom 31. März 1933 teilten Anhänger der SA und SS mit:

„Verräter am Volk ist, wer bei Juden kauft. Rächt eure deutschen Brüder, die im Ausland von Juden mißhandelt wurden. Jeder, der beim Juden kauft, wird in der Zeitung namentlich an den Pranger gestellt. Der deutsche Bauer meidet den jüdischen Rechtsanwalt. Zieht keine jüdischen Ärzte zu Rate. Als jüdische Geschäfte in Varel kommen in Frage:

Franz Schwabe Lederfabrik

Sally Herzberg Färberei

Ludwig Weiß Warenhaus

Bukofzer (fr. Schickler) Schuhwaren, Herrenbekleidung

Leo Neumann Schuhwaren

Gebr. de Levie Fleischwaren

Kurt Schwabe Manufakturwaren

Ed. Visser Textilgroßhandlung

Pinto Viehhandel

Wolff Viehhandel

Weinberg Produktenhandel“

Strittig für die Vareler Nationalsozialisten war die angebliche jüdische Abstammung der Familie de Levie. Obwohl die Inhaberinenn und Inhaber des Fleischwaren-Betriebs seit Jahrzehnten der christlichen Kirche angehörten und der Sohn des Geschäftsinhabers bei der Marine gedient hatte, wurde die Familie dem Judentum zugeordnet.

Im Gemeinnützigen vom 1. April 1933 hieß es hierzu:

„Der Schlachtereibetrieb de Levie ist ein jüdisches Geschäft die Inhaber Anhänger der jüdischen Rasse. Unter dem Deckmantel einer christlichen Religion glaubt der Jude bessere Geschäfte machen zu können. Der Jude bleibt ewig ein Fremdrassiger und kann nie ein Deutscher werden. Wir warnen nochmals jeden Deutschen, jüdische Geschäfte zu betreten.“

1935 beklagte sich der „Verein der Ladeninhaber Varel“ über mangelnde Kundschaft in Folge des Boykotts. Man sei auf jeden Kunden angewiesen, „Die Folge von dieser Aktion“ würde „natürlich sein, dass die hiesigen Juden nach auswärts zum Einkaufen fahren.“ Unterzeichnet wird der Brief mit der damals üblichen Grußformel „Heil Hitler!“

Im Verlauf der Jahre eskaliert die Lage weiter: Die Nationalsozialisten schränkten die Rechte der jüdischen Bevölkerung weiter ein, Anfeindungen und Terror nehmen weiter zu und vermeintliche Juden mussten sich öffentlich kennzeichnen. Große Teile der verbliebenen Juden flohen ins Ausland. Ihre Ziele waren u.a. die Schweiz, die Niederlande, England, die Vereinigten Staaten oder sogar Australien.

Die Reichsprogromnacht in Varel und der Beginn der Deportationen

Zu Beginn der Progrome im November 1938 lebten noch siebzehn jüdische Mitbürger in Varel. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannte auch in Varel die Synagoge in der Osterstraße (der Grundschule gegenüberliegend). Der genaue Hergang konnte nie geklärt werden. Der Kreisleiter der NSDAP in Friesland erhielt am Abend des 9. Novembers aus Oldenburg die Anweisung, die Synagogen in Varel und Jever in Brand zu setzen. Er fuhr daraufhin nach Jever, um dort die Anweisung zu geben, die dortige Synagoge in Brand zu setzen. Als er nach Varel zurückkehrte, brannte die Synagoge in der Osterstraße bereits.

Am Morgen des 10. September, noch während die Synagoge in Flammen stand, verhafteten SA und SS in Varel jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger und transportierten Sie ins Polizeigefängnis im Vareler Amtsgericht. Danach wurden sie ins Konzentrationslager Sachsenhausen deportiert. Die SA in Varel erhielt den Auftrag, das Eigentum der Juden zu demolieren und sie in „Schutzhaft“ zu nehmen. Unter diesem Vorwand nahmen die Täter der SA Wertsachen in Form von Bargeld, Schmuck oder Sparbüchern gleich mit.

Der Gemeinnützige berichtet am 11. November:

„Die berechtigte und verständliche Empörung des deutschen Volkes über den feigen jüdischen Meuchelmord an einem deutschen Diplomaten in Paris hat sich in der vergangenen Nacht in umfangreichem Maße Luft verschafft. In zahlreichen Städten und Orten des Reiches wurden Vergeltungsaktionen gegen jüdische Geschäfte und Gebäude vorgenommen. Es ergeht nunmehr an die gesamte Bevölkerung die strenge Aufforderung, von allen weiteren Demonstrationen und Aktionen gegen das Judentum, gleichgültig welcher Art, sofort abzusehen. Die endgültige Antwort auf das jüdische Attentat in Paris wird auf dem Wege der Gesetzgebung bzw. der Verordnung dem Judentum erteilt werden.“

Am 3. Dezember 1938 trat die von den Nationalsozialisten angekündigte Gesetzgebung in Kraft. Die „Verordnung über den Einsatz des jüdischen Vermögens“ zwang die mutmaßlich jüdischen Geschäftsinhaber, ihr Geschäft abzuwickeln und aufzugeben. Die oft lukrativen Geschäfte wurden schnell von „Ariern“ übernommen. Der Andrang der Vareler Bevölkerung um die ehemalige Einrichtung (auch der Wohnungen) war so groß, dass die SA sich dazu entschied, die Möbel nach „politischer Zuverlässigkeit“ also Gehörigkeit zum NS-Apperat auszugeben. Am 11. November 1940 war die Arisierung dann auch in Varel abgeschlossen, der Vareler Bürgermeister meldete dem Landrat:

„Die Entjudung der gewerblichen Wirtschaft in der Stadt Varel ist durchgeführt. Jüdische Gewerbetreibende existieren in der Stadt Varel nicht mehr.“

Da schon vor Beginn der Verbrechen des 9. November 1938 viele jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger ins Ausland geflohen waren, verblieben nur noch wenige in Varel. Eine konkrete Zahl gibt es hier nicht, da viele Daten im Ende des Zweiten Weltkrieges vernichtet wurden. Die Geschwister Weinberg, damals wohnhaft in der Schüttingstraße, mussten hinnehmen, dass die Gestapo weitere Juden von außerhalb in ihrem Haus einquartierte, zum Beispiel 28 ältere Jüdinnen und Juden aus Emden, die 1941 nach Varel überführt wurden und in dem Haus interniert wurden. Die Gestapo deklarierte es fortan als „Jüdisches Alten- und Siechenhein.“ Die Hygienebedingungen waren fatal. Am 23. Juli 1942 wurden sie in Viehwagen ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Jene, die bei der Ankunft dort noch nicht verstorben waren, wurden weitertransportiert in die Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und Trostenenz bei Minsk. Ein interner Bericht der Gestapo schreibt:

„Am 23.7.194 wurden die Insassen des jüdischen Siechenheimes in Varel nach Theresienstadt evakuiert. Damit ist der Bereich der Stapo [Staatspolizei] Wilhelmshaven von kennzeichnungspflichtigen Juden gesäubert. Es sind nur noch einige Juden vorhanden, die in privilegierter Mischehe leben und zur Kennzeichnung nicht verpflichtet sind (siehe Anlage).“

Zerstörung des jüdischen Friedhofs in Hohenberge

Besonders grausam war die Schändung des jüdischen Friedhofs in Hohenberge (in der Neuwangerooger Straße). Johannes Moritz Büppelmann, von den Nationalsozialisten als besonders hörig eingestuft und für jede Gräueltat bereit, drängte dazu, den jüdischen Friedhof zu zerstören, da unter ihm schätzungsweise 20.000 Kubikmeter Sand lagen und man diesen gewinnbringend verkaufen könne. Ihm war von den Vareler Nationalsozialisten die Aufgabe übertragen worden, für die „Verwertung des jüdischen Grundbesitzes im hiesigen Gebiet“ zu sorgen. Schon früh im Krieg waren die eisernen Tore und Zäune des Friedhofs abgebaut worden, um sie für Kriegsgeräte einzuschmelzen.

Fachleute errechneten sogar, ob das Abtragen des Friedhofs lukrativ sein würde und kamen zu dem Entschluss, dass sich die Schändung auch für Büppelmann finanziell gut auswirken würde. Deshalb drängte er von nun an Stadt und Kreis, ihm die Erlaubnis zu erteilen, den Friedhof abzutragen, bzw. zu zerstören. Zuvor wurde aber festgelegt, dass noch etwas 15 bis 20 Jahre gewartet werden solle, da in jüngster Zeit dort noch Leute bestattet wurden. Die letzte Bestattung fand dort 1942 statt. Dies hinderte den Antisemiten Büppelmann nicht, wiederholt bei Stadt und Kreis vorstellig zu werden und auf einen Verkauf an ihn zu drängen. Eine Versteigerung des Friedhofs lehnte er mit der Begründung ab, „was ja nur zu dem Ergebnis führt, einen höheren Preis zu erzielen, der dann den Juden zugutekommen würde.“

1944 konnte Büppelmann dann fast den Verkauf erwirken. Die Stadt Varel kaufte den Friedhof der Reichsfinanzverwaltung für 5.000 Reichsmark ab. Der Verkauf wurde nicht wirksam, da es Pläne gab, die erhöhte Lage für das Militär zu nutzen. Das Abtragen des Sandes hätten diesen „Vorteil“ zerstört.

Die zunehmenden Luftangriffe der Amerikaner führten dann letztendlich genau dazu. Auf dem Friedhofshügel wurden Flugabwehrgeschütze kleineren und größeren errichtet. In den heutigen Unterlagen ist bis auf eine Abschussmeldung vom 24.5.1944 nur wenig über die neue Nutzung zu finden. Nach Kriegsende wurden die Waffen vernichet.

Zerstört wurden, und das ist Fakt, eine Reihe von Grabplatten und an anderen Orten weiterverwendet. Gräbereinfassungen wurden ebenfalls weiterverwertet. Die Rekonstruktion des Friedhofs nach 1950 beruht daher auf Schätzungen. Die Belegungspläne der Gräber wurden von den Nationalsozialisten im Ende des Krieges vernichet.

Kapitulation und Kriegsende

Die Kapitulation vom 8. Mai 1945 machte sich natürlich auch in Varel bemerkbar. Die Aufarbeitung dauerte aber noch Jahrzehnte, teilweise sogar noch bis heute an.

Am 8. September erhielt Büppelmann einen Brief des Vareler Bürgermeisters: „Sie werden hiermit auf die Anordnung des Staatsministeriums für die sofortige Instandsetzung des Judenfriedhofes in Hohenberge eingesetzt und ersucht, sich am Montag und Dienstag, 10. Und 11. September d. Js., um 7 Uhr in Hohenberge beim Friedhof einzufinden. Spaten und Schaufeln sind mitzubringen. Dieser Einsatz geht jedem anderen Arbeitseinsatz vor.“ Ob Büppelmann dieser Aufforderung nachgekommen ist, konnte ich nicht herausfinden.

Im heutigen Stadtbild Varels lässt sich bis auf ein paar Hinweistafeln kaum noch erahnen, wie jüdische Mitmenschen am Leben vor 100 Jahren teilgenommen haben. Umso wichtiger ist es, daran zu erinnern und zu seiner Verantwortung zu stehen. Alljährlich treffen am 9. November Menschen am Standort der ehemaligen Synagoge und gedenken der Opfer der Verbrechen. Autoren wie Rudolf Brahms oder Holger Frerichs machen in ihrer Freizeit auf das Thema aufmerksam und recherchierten intensiv und verfassten dabei einige Bücher. Großteile dieses Artikels beruhen auf eben diesen Büchern. Zu empfehlen sind hier:

  • Holger Frerichs – Varel unter dem Hakenkreuz
  • Rudolf Brahms – Geschichte einer ungeliebten Minderheit
  • Holger Frerichs – Geschichte der jüdischen Familie Schwabe-Barlewin
  • Holger Frerichs – Der Jüdische Friedhof in Varel-Hohenberge
  • Holger Frerichs – Spurensuche: Das jüdische Altenheim in Varel 1937-1942
  • Holger Frerichs – Die Leder- und Treibriemenfabrik Schwabe in Varel

Alle Bücher können in der Stadtbibliothek Varel oder in der Landesbibliothek Oldenburg ausgeliehen werden.

Deportationen & Morde

NameGeboren amErmordet am
Rosalie Bernheim*16.06.1872 in Mönchengladbach☨29.09.1942 im KZ Maly trostenez
Ludwig Weiß*08.02.1881 in Sulmierzyn (Posen)☨11.11.1938 im KZ Sachsenhausen
Rosa Weiß*26.01.1884 in Brätz (Warthe)☨28.07.1942 im KZ Minsk-Bloga-
Wschtchina
Ludwig Frank*04.08.1885 in Bramsche☨08.10.1942 im KZ Auschwitz
Emelie Frank*25.01.1888 in Halle (Westfalen)☨08.10.1942 im KZ Auschwitz
Hans-Jakob Frank*14.07.1913 in Varel☨31.08.1943 im KZ Auschwitz
Henriette Weinberg*03.07.1896 in Detern☨23.07.1942 im KZ Theresienstadt-
Auschwitz
Ernst Sally Weinberg*29.01.1899 in Detern☨23.07.1942 im KZ Theresienstadt-
Auschwitz
Eduard Visser*15.01.1879 in Leer☨1941 im KZ Sachsenhausen
Käthe Visser*24.12.1896 in Dornum☨08.05.1945 im KZ Minsk-Bloga-
Wschtchina
Ingeborg Visser*22.11.1923 in Varel☨28.07.1942 im KZ Minsk-Bloga-
Wschtchina

Schule im Ausnahmezustand

In diesem Jahr ist alles anders. Viele Dinge, die sonst das schulische Leben etwas schöner machen, sind seit Corona nicht mehr möglich. Doch wir Kaktus-Redakteure sind optimistisch, dass bald wieder etwas mehr Normalität in unseren Schulalltag einkehrt und somit auch die zusätzlichen  Angebote neben dem Unterricht wieder stattfinden können.Wir haben uns über unsere Erinnerungen an diese oftmals unterschätzten Dinge ausgetauscht und ich möchte sie im Folgenden gerne mit euch teilen. Vielleicht schleicht sich auf diesem Weg ein wenig Vorfreude auf die Zeit nach Corona bei euch ein, in der das Schulleben am LMG hoffentlich wieder wie gewohnt ablaufen kann.

Wir alle sind daran gewöhnt, dass die Pausenhalle und das Forum so überfüllt sind, dass man sich nur mit allergrößter Mühe zum Ausgang durchkämpfen kann, wenn es zum Stundenbeginn klingelt. Jetzt ist das Forum ziemlich leer und der alleinige Rückzugsort des 13. Jahrgangs und wahrscheinlich wäre die Anzahl der Personen, die die Pausenhalle betreten dürfen so wie beim Forum begrenzt. Sie befindet sich aber gerade im Umbau. Ich hätte es nie gedacht, doch mir fehlt die vollkommen überfüllte Pausenhalle.

Insgesamt kann man sagen, dass sich  das gemeinschaftliche Leben an der Schule verändert hat. Jedoch gibt es nun eine neue Cafeteria, deren Sitzbereich zwar noch unbesetzt ist, die aber mit ihren zahlreichen, günstigen und vor allem leckeren Angeboten eine sehr gute Alternative zum momentan chaotischen Einkauf bei Edeka darstellt. Die Pausen sind generell anders als vorher, weil es gar nicht so leicht ist, sich die Zeit zu vertreiben, wenn man zu allen Schülern mindestens 1,5 Meter Abstand halten soll. Gerade die jüngeren Schüler langweilen sich vermutlich, was zusätzlich noch dadurch verstärkt wird, dass sie sich keine Spielgeräte mehr ausleihen können. Also muss statt Waveboard und Co. entweder ein Ball (ohne Anfassen!) oder die eigene Kreativität herhalten.

Zwar finden viele AGs auch nicht mehr statt, doch kann der Austausch von Schülern unterschiedlicher Kohorten zumindest virtuell durch Videokonferenzen gewährleistet werden. Auch wenn man sich von anderen Kohorten isoliert fühlt, ist meiner Meinung nach der Zusammenhalt in der Kohorte stärker geworden, weil man die Anwesenheit aller Mitschüler eines Kurses nicht mehr als selbstverständlich ansieht. Gerade weil der notwendige Abstand zueinander dafür sorgt, dass die emotionale Nähe zu Freunden nicht mehr so wie vorher durch Umarmungen oder Ähnliches aufrechterhalten werden kann, haben für mich kleine Gesten, wie ein Lächeln (sofern man es trotz Maske sehen kann) oder das Abgeben eines Schokoriegels eine viel wichtigere Bedeutung als vorher bekommen. Dabei muss man sagen, dass verpackte Süßigkeiten allgemein bedeutender geworden sind, sodass sie statt dem sonst so beliebten selbstgebackenen Kuchen an Geburtstagen verteilt werden. Dies ist doch keine schlechte Alternative und sorgt zudem auch für eine gewisse Abwechslung. Natürlich gehört auch das Geburtstagsständchen, welches normalerweise von der Klasse oder vom Kurs für das Geburtstagskind gesungen wird, an Geburtstagen dazu. Zwar müssen wir zurzeit auf das Singen verzichten, doch kann man ,,Happy Birthday“ auch klopfen oder klatschen, was ich an meinem Geburtstag nicht nur sehr amüsant fand, sondern generell auch als ganz besondere Erinnerung niemals vergessen werde. Auch auf die legendären Grußkarten, die eigentlich von der SV kurz vor Weihnachten verkauft werden, mussten wir im vergangenen Jahr verzichten. Doch so mussten wir kein Weihnachtslied vor der ganzen Klasse singen, um die Karten zu erhalten, was ja normalerweise ein fest etablierter Brauch am LMG ist, der ja ganz lustig ist, außer wenn man selbst mit dem Singen dran ist.

Außerdem hat sich der Unterricht an sich stark verändert, weil das erste Mal Homeschooling als tragende Alternative für Präsenzunterricht für mehrere Wochen eingeführt wurde. Für viele bedeutete dies eine zusätzliche Belastung zu den Veränderungen im außerschulischen Umfeld, weil man sich, im Gegensatz zu vorher, eingeschränkter mit Lehrern über mögliche Probleme beim Erledigen der Aufgaben austauschen konnte. Dies sorgte dafür, dass man mehr oder weniger auf sich alleine gestellt war, sodass vermutlich viele die Schulzeit stressiger als sonst wahrgenommen haben. Doch sorgt Homeschooling nicht, trotz aller Schwierigkeiten, auch für mehr Selbstdisziplin?

Das Fach, was sich während des Präsenzunterrichts wohl am meisten verändert hat, ist Sport. Mannschaftssportarten lassen sich unmöglich ohne Körperkontakt ausüben, also mussten diesbezüglich auch Alternativen, wie Tischtennis oder Badminton, gefunden werden. Zusätzlich können die Sportlehrer und ihre Schüler ihre Beweglichkeit bei Dehnübungen beweisen, wenn man diese vom Platz her mit ausreichend Abstand zueinander als Gruppe ausüben kann. Das kann viel Spaß machen und auch sehr lustig sein. Leider ist es derzeit unmöglich, Sporttuniere zu veranstalten, doch vielleicht können wir uns dafür auf eine Mini-EM im neuen Jahr freuen.

Allerdings fallen jegliche außerschulische Angebote des LMGs zurzeit komplett weg. So gibt es momentan keine Chorfahrten mehr, der Theaterbus und die damit verbundenen, unvergesslichen Besuche eines Balletstücks oder einer Oper sind ausgefallen und sowohl sonstige wesentliche Ausflüge zu Preisverleihungen oder Fußballspielen als auch Weiterbildungen für das Erste-Hilfe-Team konnten nicht wahrgenommen werden.

Nicht zu vergessen sind die Klassenfahrten oder auch die Seminarfahrten nach London oder Kopenhagen, die ins Wasser gefallen sind und auf die man sich schon ewig  gefreut hat. Auch wenn dies sehr schade ist, finden sich garantiert Möglichkeiten, um diese nachzuholen und im Falle der Seminarfahrten hat man so eine Gelegenheit, um vielleicht noch nach dem Abi eine gemeinsame Fahrt zu unternehmen.

Corona hat vieles in unserem Schulleben verändert und erschwert, doch für die meisten Dinge, die dieses prägen, lassen sich Alternativen finden, die auch am LMG schon vermehrt Anwendung finden. Wir alle finden oder haben zusammen also kreative Lösungen gefunden, um gemeinsam die Herausforderungen zu überwinden, vor die uns das Virus stellt. Es ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig, die eingeschränkten Angebote und allgemein die kleinen Dinge, die zur Zeit das schulische Leben ausmachen, zu schätzen, statt sich auf all das zu fokussieren, was momentan nicht möglich ist. Auch wenn wir momentan noch nicht wissen, wann wieder Normalität in der Schule einkehren wird, ist eines sicher: All die eigentlich gewohnten Freiheiten, die das schulische Leben normalerweise prägen,werden bald wieder statt Ausnahme wieder  Alltagsein, auch wenn wir uns vielleicht noch ein wenig gedulden müssen.

Durch Friesland im Stundentakt

Kein komplett kostenloses Busticket auch über die 11. Klasse hinaus

Der Landkreis Friesland übernimmt weiterhin unter bestimmten Bedingungen für Schülerinnen und Schüler der ersten bis zur zehnten Klasse alle Kosten für die Schülerbeförderung. Landrat Ambrosy kündigte im Interview mit dem Kaktus 2019 an, die kostenlose Schülerbeförderung über die 11. Klasse hinaus zu ermöglichen, wenn das Land Niedersachsen die Kosten dafür übernehmen würde. Diese eigentlich im rot-schwarzen Koalitionsvertrag festgelegte Maßnahme wurde bisher durch die niedersächsische Landesregierung nicht umgesetzt. Der Landkreis beteiligt sich aber ab dem Schuljahr 2020/2021 zu 50% an den entstehenden Kosten.

Aber: Mit dem Friesland-Jugend-Ticket gibt es nun die Möglichkeit für 12-20-Jährige, montags bis freitags am Nachmittag sowie ganztägig an Wochenenden und Feiertagen den Friesländer ÖPNV kostenlos zu nutzen. Dies gilt auch für Linien nach Wilhelmshaven und könnte für einige junge Kinobesucherinnen und -besucher interessant sein. Der Antrag kann über die Schule gestellt werden.

Ausbau der Breitbandiniative

Der Landrat sprach im Interview 2019 von weißen Flecken in der Internet-Versorgung. Diese liegen vor, wenn Geschwindigkeiten nur unter 50mbit/s erreicht werden können. Die weißen Flecken mögen weniger geworden sein, doch aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass sie nicht gänzlich verschwunden sind. Gerade in der Pandemie haben sich die Probleme mit langsamem Internet auf dem Land offenbart.

Die Deutsche Glasfaser kündigte in diesem Frühjahr an, flächendeckend Glasfaser in Varel auszubauen, sofern 40% der Anschlüsse zu ihr wechseln würden. Der Ausbau ist ambitioniert, doch ihm fehlt der fehlende Rückenwind aus dem Vareler Rathaus und der Kreisverwaltung. Denn der Landkreis Friesland ist am Konkurrenten EWE beteiligt. Kurz nach der Ankündigung der Deutschen Glasfaser zog die EWE nach und kündigte an, den (eigentlich bereits gut versorgten) Vareler Stadtkern mit Glasfaser auszustatten und begann direkt mit den Baumaßnahmen. Kundinnen und Kunden der Deutschen Glasfaser sprangen ab, die EWE jedoch vernachlässigt anders als die Deutsche Glasfaser die äußeren Stadtteile und dementierte Gerüchte, in den nächsten Jahren weitere Ausbauten zu planen. 

Abstimmung von Bus- und Zugverkehr

Die Anbindung der Gemeinden Zetel, Bockhorn, Neuenburg und weiterer Gemeinden an den Vareler Bahnhof wurde verbessert. Die Linien 251 Wilhelmshaven – Schortens – Sande – Zetel – Bockhorn – Varel verkehren stündlich mit 11 Minuten Umstiegszeit am Vareler Bahnhof zu den Zügen nach Oldenburg/Osnabrück/Bremen und Wilhelmshaven. In der Gegenrichtung ist diese Relation mit 5 Minuten Umstiegszeit am Vareler Bahnhof und einer vertretbaren Reisezeit möglich. Die Linie 253 fährt nun stündlich vom Vareler Bahnhof nach Dangast und zurück, die Abfahrtszeiten wurden hier ebenfalls an die des Zugverkehrs angepasst. In Friesländer Bussen sind nun auch Niedersachsen-Tickets gültig. Der Landrat hat hier seine Versprechen eingehalten, die ÖPNV-Nutzerinnen und Nutzer profitieren von klaren Verbesserungen, aufgrund der Pandemie fahren die Busse leider momentan sehr leer durch den Landkreis.

Digitalisierung von Friesländer Schulen

Durch die fortschreitende Renovierung des LMG haben auch in immer mehr Räumen Whiteboard, Beamer und Dokumentenkameras Einzug gehalten. Dokumentenkameras und Beamer können als echter Gewinn angesehen werden: In großen Teilen der Schule sind die quietschenden Reifen von Videowagen mit Technik aus dem 20. Jahrhundert verstummt und auch ein Großteil der lärmenden Overhead-Projektoren wurde entsorgt. Folienstifte sind nur noch selten von Nöten. Dafür aber sind heute Board-Marker wichtiger denn je, die anders als bei Kreide das Ende ihrer Lebenszeit durch schlechte Leserlichkeit ankündigen. Außerdem entsteht durch den Verschleiß zusätzlicher Plastikmüll. Hier gibt es jedoch auch nachhaltigere Alternativen, die bei einigen Lehrerinnen und Lehrern zum Einsatz kommen: Nachfüllbare oder wachsstiftartige Boardmarker.

In einer Hau-Ruck-Aktion im vergangen Frühjahr wurde das LMG kurzfristig per Glasfaser mit schneller Bandbreite versorgt, da das Netzwerk iServ über Wochen lang aufgrund einer lachhaften Leitung kaum bis gar nicht zu erreichen war. Dass eine 16-Mbit/s-Leitung nicht für über 1000 Schülerinnen und Schüler auf lange Sicht reichen würde, hätte man aber auch 2019 wissen können. Die Pandemie zwang die Verantwortlichen letztendlich schneller zu handeln.

Die Digitalisierung bei uns am LMG wird weiter fortschreiten, die meisten anderen Friesländer Schulen sind schon vor einigen Jahren digitalisiert worden, wie z.B. die Oberschule und die Berufsbildenden Schulen in Varel. Wir begrüßen, dass sich auch seit ein paar Jahren am LMG etwas tut.

Baufortschritt am LMG

Mit der Digitalisierung der Friesländer Schulen einher geht die generelle Sanierung und Renovierung bei uns am LMG. Der Landrat erklärte 2019, die Finanzierung sei bis 2023 gesichert. Einige Bauvorhaben (z.B. bei der Renovierung des M-Traktes) haben sich erheblich länger als geplant gezogen. Es bleibt daher abzuwarten, ob auch der K-Trakt, der A-Trakt und der N-Trakt bis 2023 fertig saniert werden.