Dunkel erinnern wir uns an den Iserv -“Lockdown“ gegen Ende des vergangenen Schuljahres. Das Modul konnte weder durch Schüler oder Lehrer zur Kommunikation oder für Aufgaben genutzt werden. Grund dafür:  Das missglückte Management der Glasfaserkabelverlegung für ein schnelleres und besseres Netz im Schulsystem.

Aber nicht nur Iserv bereitet hin und wieder Probleme, sondern vor allem die Technik für die Digitalisierung der Schule sorgt für einige Schwierigkeiten.

Was sind die Hindernisse und wie kann man die lösen?

1. Digitalisierung im Klassenraum

Einerseits finden sich in den Klassen kaputte Tageslichtprojektoren und  teilweise sich von den Wänden lösende Kreidetafeln. Das alles zu digitalisieren würde sehr viel kosten.  Andererseits ist es uns Schülern aber auch nur begrenzt bzw. gar nicht erlaubt, Medien, wie etwa Tablet und Smartphone, im Unterricht zu benutzen.

Natürlich ist die Schülergemeinschaft selbst dafür verantwortlich, welche Meinung die Lehrer oder die Schulleitung über Handynutzung am LMG haben. Jedoch ist es widersprüchlich, den Zugang zu neuen Medien umständlich zu machen, dafür aber die veralteten Methoden nicht instand zu halten.

2. Die Lehrer müssen lernen

Dass wir zu wenig Lehrer haben, die sich mit den Medien im Klassenraum wirklich gut auskennen, sollte den meisten aufgefallen sein. Doch was sind die Folgen, wenn wir an der Schule so gut wie keine IT-Fachkräfte haben und die Lehrer keine richtige Schulung bekommen?

Der Unterricht verzögert sich, alles zieht sich in die Länge, wenn unter Umständen noch andere Lehrkräfte zur Bewältigung des Problems geholt werden müssen. Aufgrund der Covid-Pandemie hängt der Lehrplan sowieso schon hinterher.

Und viel schlimmer noch- durch falschen Umgang mit den Medien könnten Geräte kaputt gehen, während die Wartung durch IT-Fachkräfte vom Landkreis auf sich warten lässt.

3. Iserv

Erst vor wenigen Wochen war es uns als Schülerzeitung unmöglich, eine Videokonferenz mit der Redaktion in der Schule abzuhalten. Die Iserv-Probleme hängen nicht nur vom Server ab und haben durchaus auch etwas mit dem Internetanschluss der Schule zu tun. Die Aussetzer erwiesen sich schon mehrfach als Hindernis, wenn es darum ging, Module zu nutzen, Konferenzen abzuhalten oder Aufgaben zu bearbeiten und abzuschicken. Gerade für den Online-Unterricht bzw. das Homeschooling, welches in Szenario B während der Corona-Zeit wieder eintreten könnte, ist es unabdingbar, dass sowohl in der Schule als auch beim häuslichen Anschluss alles einwandfrei funktioniert.

Im Grunde kann man also festhalten, dass es in der Schule noch an Digitalisierung mangelt und noch zu wenig Wissen über den Umgang mit neuen Methoden, sowohl auf Schüler- als auch auf Lehrerseite, vorhanden ist.

Durch z.B. eine Schulung der Lehrer wäre man flexibler, wenn es um die Lösung von technischen Problemen geht. Auch sollte den Schülern klargemacht werden, welche Verantwortung es mit sich bringt, falls die Benutzung von Mobilgeräten uneingeschränkt erlaubt würde. Natürlich ist es Sache der Schulleitung, wie sie mit der Digitalisierung des LMGs umgeht.

Wir alle sollten uns aber auch im Klaren sein, dass es so auf Dauer nicht weitergehen kann.

Autoren

Veröffentlicht von Carina Kunze

Chefredakteurin ab dem Schuljahr 21/22

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